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  • Der damalige Kanzleramtsminister gilt als enger Kurz-Vertrauter
    Mit Finanzminister Gernot Blümel sagt am Donnerstag einer der engsten Vertrauten von Bundeskanzler Sebastian Kurz ...
    Mit Finanzminister Gernot Blümel sagt am Donnerstag einer der engsten Vertrauten von Bundeskanzler Sebastian Kurz (beide ÖVP) im Ibiza-Untersuchungsausschuss aus. Allgemein gehalten begann seine Befragung durch die Verfahrensrichterin. ...
Aus dem APA-Newsroom
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Tanner sieht militärische Verteidigung weiterhin als Kernaufgabe

Wien

Tanner entschärft Heerespläne nach Rapport in der Hofburg

Radikale Reformpläne für das Bundesheer haben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Mittwoch heftige Kritik der Opposition und einen Rapport in der Hofburg eingebracht. Nach dem Gespräch mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dem Oberbefehlshaber des Bundesheeres, ruderte die Ministerin zurück: Die Landesverteidigung soll Kernaufgabe und alle Kasernenstandorte erhalten bleiben.

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Verteidigunsministerin Tanner hat radikale Reformpläne fürs Bundesheer

Wien

Bundesheer wird grundlegend verändert

Das österreichische Bundesheer steht vor einer tief greifenden Umstrukturierung. Die Ressortführung reduziert die militärische Landesverteidigung auf ein Minimum. Das Militär wird auf Cyberdefence und Katastrophenschutz ausgerichtet. Die FPÖ reagierte entsetzt auf die Pläne und forderte den Rücktritt von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Tatortsicherung durch die Polizei

Salzburg

Zwei Verletzte durch Schüsse bei Polizeieinsatz in Salzburg

In der Stadt Salzburg ist es Donnerstagfrüh bei einem Polizeieinsatz zu einem Schusswechsel gekommen. Ersten Informationen zufolge wurden ein Polizist und ein 36-jähriger Mann verletzt, der zuvor offenbar rabiat geworden war. Familienmitglieder hatten den Notruf gewählt und der Polizei geschildert, dass der 36-Jährige "durchdreht".

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Galavorstellung der Salzburger

Hartberg

Salzburg feiert historischen 7:2-Kantersieg gegen Rapid

Spitzenreiter Red Bull Salzburg hat den nächsten Meistertitel in der Bundesliga so gut wie fix in der Tasche: Dank einer überragenden Vorstellung servierten die "Bullen" am Mittwochabend ihren direkten Konkurrenten Rapid Wien auswärts mit 7:2 ab, die Salzburger sind damit drei Runden vor Schluss kaum mehr einzuholen. Der LASK bezwang Hartberg zuvor 5:1, Sturm musste sich dem WAC mit 0:2 beugen.

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Aus der APA-Gruppe

Nachrichten leicht verständlich

TopEasy

Immer mehr Menschen verstehen komplexe Texte nicht mehr. Die Gründe dafür reichen von kognitiven Einschränkungen über das soziale Umfeld bis hin zu sprachlichen Barrieren aufgrund der Herkunft.

APA-Gruppe

Neues Markendach „APA-Comm“

APA-OTS und APA-DeFacto fassen PR-Leistungen unter „APA-Comm“ zusammen – Ziel ist ein durchgängiges Angebot und eine optimierte Customer Journey für Kommunikationsprofis

Tool für Kommunikationsprofis

APA-Comm launcht PR-Desk

Verbreiten, Beobachten, Recherchieren – neue zentrale Oberfläche vereint PR-Dienstleistungen von APA-Comm – PR-Desk als One-Stop-Shop für Kommunikatorinnen und Kommunikatoren

Mehr Raum für Ihre Themen

APA-Pressezentrum

Ob für Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen, Präsentationen oder digitale Workshops – laden Sie Ihre Gäste ins Zentrum des Newsgeschehens. Das neue APA-Pressezentrum liegt inmitten der Austria Presse Agentur am Wiener Naschmarkt. Den Grundriss haben w

Digitaler Geschäftsbericht

APA-Geschäftsbericht 2018

Die Unternehmensgruppe rund um die APA erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 76,35 Mio. Euro und setzte die umfassende Innovationsoffensive fort. Alle Zahlen und Fakten zur Österreichischen Nachrichtenagentur finden sich im Digitalen APA-Geschäftsbericht

Online-Zeitungsstand

Austria-Kiosk

Der Austria-Kiosk ist ein digitaler Zeitungsstand, in dem österreichische und internationale Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften, Magazine und Fachmedien digital als E-Paper (PDF) gelesen werden können.

Expertenwissen der APA

Whitepapers & Co.

Die APA stellt unverbindlich und kostenlos ihr Expertenwissen in Form von Whitepapers, Positionspapieren und Schriftenreihen zur Verfügung.

APA-Campus

Wirtschaftslehrgang für Journalisten

APA-Campus, die Weiterbildungsreihe der APA - Austria Presse Agentur, erweitert ihr Programmangebot um einen hochqualifizierten Lehrgang im Bereich Wirtschaft

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Aussendungen der APA-Gruppe
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02.07.2020

APA-NewsInsight: Nachrichtenversorgung in Zeiten der Pandemie

Wien (OTS) - Johannes Bruckenberger ist Chefredakteur der APA. Er leitet die Redaktion der nationalen Nachrichtenagentur, die als Rückgrat der Medienlandschaft ihre Eigentümer und weitere Medien in Österreich mit „true and unbiased news“ versorgt. Wie die Redaktion die außergewöhnlichen Zeiten der Corona-Pandemie meistert und welche Anforderungen daraus entstehen, erzählte Johannes Bruckenberger in einem digitalen Event aus der Reihe APA-Insight gestern, Mittwochabend, und stellte sich anschließend den Fragen des Publikums. „Die Berichterstattung über die Corona-Krise gehört inhaltlich zum Herausforderndsten der vergangenen Jahre“, startete Bruckenberger seine Einblicke in die „neue Realität“ des Agenturalltags. Dabei war die Reihe redaktioneller Großereignisse, die einer Redaktion Außergewöhnliches abverlangen, schon vor Corona lang: „Schwarz-Blaue Wende 2000, 9/11, Tsunami, die Finanzkrise, die Bundespräsidentschaftswahl 2016 oder im Vorjahr Ibiza und seine Folgen“, zählte Bruckenberger exemplarisch auf. „Corona aber forderte die Redaktion organisatorisch stärker als alles zuvor.“ Schließlich galt es, den gesamten Newsroom, in dem gewöhnlich 145 Redakteurinnen und Redakteure auf einer Ebene zusammenarbeiten, ins Home-Office zu verlegen. „Newsroom-Konzepte und Pandemien sind leider keine ideale Kombination“, betonte Bruckenberger, es hätte sich aber gezeigt, dass der Newsroom auch im Home-Office funktioniert. Unvorbereitet sei man nicht gewesen, denn die APA ist Teil der kritischen Infrastruktur in Österreich und hat seit den 2000er-Jahren einen fertigen Pandemie-Strategieplan in der Schublade. „Dadurch konnten wir ab der Kalenderwoche elf sehr rasch ins Home-Office wechseln. Das betraf 90 bis 95 Prozent unserer Journalistinnen und Journalisten.“ Wenngleich mittlerweile wieder einige mehr in der APA am Naschmarkt im Dienst seien, so werde es eine vollständige Rückkehr wohl erst wieder geben, wenn es einen Impfstoff gibt, prognostizierte Bruckenberger. Die Produktion der APA-Redaktion ist auch im Home-Office enorm. Von den insgesamt 48.000 Meldungen, die seit Beginn der Krise am 25. Februar über alle Ressorts des APA-Basisdienstes gelaufen sind, behandeln deutlich mehr als 30.000 die Corona-Krise. Dazu kommen 7.000 Bilder, 250 Grafiken mit bisher mehr als 17 Millionen Zugriffen, mehr als 200 Videobeiträge, 200 Video-Live-Streams und ein laufend aktualisierter Liveblog zum Thema. APA-Faktenchecks sowie ein täglicher Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache wurden neben Deutsch in elf weitere Sprachen übersetzt – Bruckenberger sieht darin auch ein wichtiges Gegengewicht zur Desinformation, die sich Studien zufolge vor allem in sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten verbreite und zu Verunsicherung führen würde. „Studien haben gezeigt, dass Menschen, die klassische Medien bzw. Qualitätsmedien konsumiert haben, weniger anfällig für Desinformation sind“, erklärte Bruckenberger. Die gewaltigen Herausforderung durch Corona hätten aber auch die Stärken der APA-Redaktion ins Licht gerückt: die ressortübergreifende Newsroom-Kultur, die Multimedialität der vielen Formatangebote und die Regionalität, die über die Bundesländerbüros abgedeckt wurde. Stolz zeigte sich Bruckenberger, dass die Berichterstattung der APA unter all den Anforderungen nicht gelitten habe. „Wir haben uns an den Tugenden und Regeln des Qualitätsjournalismus orientiert: an die Fakten halten, präzise und objektiv sein.“ Den vor allem in sozialen Netzwerken an „die Medien“ erhobenen Vorwurf der „Hofberichterstattung“ wies Bruckenberger zurück: „Die Maßnahmen und die Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus hatten ja eine faktisch und wissenschaftlich unterfütterte Plausibilität. Laut einer Studie des Imperial College Großbritannien hätte es ohne nationale Intervention 66.000 Todesopfer gegeben.“ Über die Pool-Lösung der Regierung sei man „nicht glücklich gewesen – vor allem nicht über die Dauer“, beklagte Bruckenberger. „Wir haben das bei Corona getan, weil wir neben dem ORF Teil der kritischen Infrastruktur sind und weil wir so unserer Funktion als Verteilplattform des Mediensystems nachkommen konnten, quasi als Dienstleistung für unsere Kundinnen und Kunden.“ Die Kritik an Medien habe durch die Digitalisierung aber insgesamt zugenommen und klassische Medien würden sich in einem ständigen Spannungsfeld der gesellschaftlichen Polarisierung bewegen, meinte Bruckenberger. „Unser Job ist es weiterhin, die Fakten zu liefern und dabei möglichst präzise zu sein. Objektivität, Ausgewogenheit und der Grundsatz, immer alle Seiten zu hören, ist essenzieller denn je. Es braucht Fakten und journalistische Einordnung der Medien, denn in der Krise holt sich die Bevölkerung dort vertrauenswürdige Information.“ Insgesamt habe Corona das Vertrauen in die Medien gestärkt, führte Bruckenberger aus, und verwies auf die gestiegenen Nutzungszahlen. „Klassische Medien haben Aufklärung geleistet, in Summe mitgeholfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, und die Arbeit der Regierung kritisch begleitet.“ Bezugnehmend auf die aktuellen Strukturmaßnahmen in der APA erklärte Bruckenberger: „Medien stecken mitten in der digitalen Transformation, die auch ökonomisch eine große Herausforderung darstellt. Dass wir gerade in der Corona-Krise, während der unsere Redaktion Tolles leistet, mit Sparmaßnahmen konfrontiert sind, ist schmerzhaft. Letztlich geht es aber darum, in einem besonders herausfordernden ökonomischen Umfeld eine solide wirtschaftliche Basis für die Redaktion zu schaffen, damit diese Nachrichtenagentur nachhaltig abgesichert ist und wir so auch unsere journalistische Unabhängigkeit sicherstellen können“, unterstrich Bruckenberger. Servicehinweis: Zur Aufzeichnung des [Digital-Events APA-Insight] (https://www.ots.at/redirect/apa-insight) ...

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01.07.2020

APA-Campus-Talk: Wie erkennt man Fake News?

Wien (OTS) - Woran lässt sich ein Gerücht erkennen, wie ein manipuliertes Video oder gefälschtes Bild? Besonders in Krisenzeiten gilt es, Nachrichten vertrauenswürdiger Quellen von Falschinformationen zu unterscheiden. APA-Campus, das Fort- und Weiterbildungsangebot der österreichischen Nachrichtenagentur, widmet sich daher im ersten APA-Campus-Talk dem Thema „Fake News erkennen“. APA-Verification-Officer Florian Schmidt erklärt darin, wie man Falschinformationen auf die Schliche kommt und steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort. Neben den bewährten APA-Campus-Workshops und -Lehrgängen, die derzeit coronabedingt virtuell in Form von Webinaren stattfinden, startet APA-Campus ab Juli mit Online-Talks und lädt Expertinnen und Experten zum Interview in den digitalen Seminarraum. „Mit dem APA-Campus-Talk schaffen wir ein flexibles Weiterbildungsangebot und geben brisanten, aktuellen Themen der Medien- und Kommunikationsbranche einen Raum“, erklärt APA-OTS-Geschäftsführerin Julia Wippersberg. „Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei diesem Format die Möglichkeit, brennende Fragen anzusprechen und sich mit erfahrenen Expertinnen und Experten online auszutauschen.“ Den Auftakt bildet ein Online-Talk mit APA-Redakteur Florian Schmidt am 7. Juli 2020. Seit Anfang März überprüft ein ressortübergreifendes Team unter seiner Leitung im APA-Newsroom Behauptungen zu verschiedenen Themen auf Plausibilität und stellt diese sogenannten „Faktenchecks“ öffentlich zur Verfügung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des APA-Campus-Talk erhalten Tipps vom Profi und erweitern ihr Know-how zur Prüfung von Informationen, Bildern und Videos aus Internet und Social Media. Weiters schulen sie ihr Bewusstsein, Widersprüchlichkeiten zu erkennen und die Faktenlage einzuordnen. Fragen aus dem Teilnehmerkreis werden live beantwortet. Zwtl.: APA-Campus-Talk „Fake News erkennen” Datum: Dienstag, 7. Juli 2020\nZeit: 16:00 bis 17:00 Uhr\nOrt: Online* Teilnehmer: APA-Journalist und Verification Officer Florian Schmidt\nModeration: Michael Lang (Mediacoach)\nPreis: EUR 50,- exkl. UST pro Person\n [Details und Anmeldung] (https://www.ots.at/redirect/apa-campus3) Über APA-Campus [APA-Campus] (http://www.apa-campus.at/) ist das Weiterbildungsangebot der österreichischen Nachrichtenagentur. APA-Campus bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Öffentlichkeitsarbeit und Medien einen informativen, spannenden und angenehmen Rahmen, in dem fundierte Kenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen der Kommunikation und Information in Theorie und Praxis vermittelt werden. Das räumliche Umfeld der APA am Wiener Naschmarkt ermöglicht Lernen und Networken im Zentrum des News-Geschehens. APA-Campus entspricht den Anforderungen des Qualitätssicherungsverfahrens für Wiener Bildungseinrichtungen („wien-cert") und Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung in Österreich („Ö-Cert“). ...

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23.06.2020

APA-Gruppe mit neuer Website

Wien (OTS) - Visueller, user-zentrierter, intuitiver – so präsentiert sich seit kurzem die neue Website der APA – Austria Presse Agentur. Unter [www.apa.at] (http://www.apa.at/) stellt die Unternehmensgruppe rund um die österreichische Nachrichtenagentur ihre Leistungen neu zur Schau und bietet Informationsprofis aus den Bereichen Medien, Kommunikation und IT ein zielgruppengerecht aufbereitetes Infospektrum. Bei der inhaltlichen und funktionalen Gestaltung der Website standen die User-Bedürfnisse im Mittelpunkt: Der Mix aus aktuellen Nachrichten, Unternehmensinformationen, Branchen- und Innovationsthemen sowie einer neuartigen Angebotsdarstellung auf Basis von User Journeys wurde am Mehrwert für die spezifischen Zielgruppen ausgerichtet. Die Seite beinhaltet einen selektierten Nachrichtenüberblick der APA-Redaktion in Text-, Bild-, Grafik- und Video sowie ausgewählte Meldungen in einfacher Sprache für Menschen mit Lese- oder Verständnisschwierigkeiten. Auch der strategische Fokus der APA auf Innovation und Technologie findet auf der neuen Website verstärkt Raum. So werden etwa aktuelle Themen des digitalen Medienwandels aufgegriffen und Einblicke in die Innovationsfelder und in das F&E-Engagement der APA gegeben. Die Corporate-Website ist zudem der erste Ort, an dem sich die neue Markenstruktur, bestehend aus APA-News für den Medienmarkt, APA-Comm für die Zielgruppe Kommunikation und APA-Tech für Technologie, unter der Dachmarke APA darstellt. Dahinter stehen weiterhin die Nachrichtenagentur sowie die Tochtergesellschaften APA-OTS, APA-DeFacto und APA-IT als rechtlich und organisatorisch eigenständige Einheiten. APA-CEO Clemens Pig sieht in der Website eine „digitale Eingangspforte in die APA“, die die Unternehmensstrategie einer durchgängigen Dienstleister-Plattform für die Kernmärkte Medien, Kommunikation und IT optimal abbilde. Pig weist dabei auf den „klaren und schnellen Einblick in das flexible und ineinandergreifende Angebot der APA für alle Stakeholdergruppen“ hin. APA-Geschäftsführerin Karin Thiller bezeichnete den neuen Online-Auftritt als „Meilenstein in der Kundenkommunikation. Wir haben uns sehr intensiv mit den Kundenbedürfnissen beschäftigt und Inhalte wie Funktionen konsequent darauf aufgesetzt sowie Interaktionsmöglichkeiten geschaffen. Die Corporate-Site der Dachmarke ist der größte und erste Schritt in der neuen Oberflächenstrategie, auf deren Basis der Relaunch der Töchter-Websites in den nächsten Monaten folgen wird“. Realisiert wurde das Projekt evidenzbasiert auf Grundlage des User-Verhaltens sowie unter Anwendung agiler Entwicklungsmethoden und virtueller Sprints in weniger als neun Monaten. ...

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17.06.2020

APA-Gruppe 2019 auf Wachstumskurs und im Pandemiejahr 2020 in stabiler Lage

Wien (OTS) - Gute Performance in 2019 legte Grundstein für voraussichtlich stabile Entwicklung während Coronakrise – Schwerpunkte auf neuen genossenschaftlichen Services und digitaler Produktentwicklung für IT- und Kommunikationsmarkt Die APA – Austria Presse Agentur legte bei ihrer Generalversammlung am Mittwoch eine Ergebnis- und Umsatzerhöhung vor. Der Konzernumsatz lag 2019 bei 66,0 Mio. Euro nach 63,71 Mio. Euro 2018, das erzielte Umsatzwachstum betrug damit 3,6 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) der APA-Gruppe lag 2019 bei 2,16 Mio. nach 1,25 Mio. Euro 2018, das Jahresergebnis (EGT) betrug 2,14 Mio. Euro nach 0,62 Mio. Euro 2018 (zur direkten Vergleichbarkeit jeweils bereinigt um einen einmaligen Verkaufserlös in Folge des Tausches der Beteiligung der Keystone-Anteile in Höhe von 50 Prozent gegen 30 Prozent an der fusionierten Nachrichtenagenturgruppe Keystone-SDA in 2018). Der durchschnittliche Personalstand des Konzerns nach dem Beschäftigungsausmaß betrug 509 nach 519 in 2018. Themen und Personalia des Jahres 2019 Wahlen, News-Tech, und ein rundes Jubiläum: Das Geschäftsjahr 2019 stellte für die APA-Redaktion mit den EU-Wahlen sowie in Folge des Ibiza-Videos vorgezogenen Wahlen zum Nationalrat eine besondere Herausforderung dar. Beide Wahlgänge wurden von einem neuen redaktionellen Service zur automatisierten Texterstellung von Wahlergebnissen (Automated Content) sowie einem deutlich erweiterten Angebot an Livestreams und Liveblogs begleitet. Der Bewegtbild-Schwerpunkt manifestierte sich in starken Abrufen aus der Austria Videoplattform (AVP). Die Tochterunternehmen APA-OTS und APA-DeFacto haben ihre Angebote für Informationsverbreitung und für Medienbeobachtung in der neuen Oberfläche „PR-Desk“ als One-Stop-Shop für Kommunikationsprofis gebündelt, die im Februar 2020 online ging. Das APA-Pressezentrum als „Raum für Themen“ hat das bestehende Angebot für die Durchführung von multimedialen Pressekonferenzen um spezielle Einrichtungen und Infrastrukturen für externe Veranstaltungen und Workshops erweitert. APA-IT konnte im Rahmen des Technologie-Kooperationsvertrages mit Keystone-SDA ein neues Rechenzentrum in der Schweiz eröffnen und der Bereich Gentics erhielt den Zuschlag für das Webportal der zukünftigen Schweizer E-Government-Lösung. Der APA-Online Manager (AOM) ist seit 2019 zur mobilen Nutzung über native Apps für iOS und Android verfügbar. Im Rahmen des 80-Jahres-Jubiläums der Vereinigung der unabhängigen Nachrichtenagenturen Gruppe 39 (1939-2019) wurde unter österreichischer Präsidentschaft der APA eine Statutenreform vollzogen und in Folge die beiden unabhängigen Nachrichtenagenturen dpa (Deutschland) und PA Media Group (Großbritannien) als neue Mitglieder aufgenommen. Johannes Bruckenberger ist seit Jänner 2019 neuer Chefredakteur der APA. Führungswechsel wurden auch in Tochtergesellschaften vollzogen: Julia Wippersberg ist seit 2019 Geschäftsführerin der APA-OTS GmbH; Clemens Prerovsky und Gerald Innerwinkler stellen das neue Geschäftsführungs-Duo der APA-IT GmbH. Weiters wurden Clemens Prerovsky, Geschäftsführer APA-IT GmbH, sowie Klemens Ganner, Geschäftsführer APA-DeFacto GmbH, zu Prokuristen und Mitgliedern der Geschäftsleitung der APA eG bestellt. Der Vorsitzende der APA-Geschäftsführung, Clemens Pig und APA-Geschäftsführerin Karin Thiller, betonten die Systemrelevanz von unabhängigen Nachrichtenagenturen: „Das starke Umsatz- und Ergebniswachstum der APA-Gruppe in 2019 gibt uns den notwendigen Rückenwind für eine voraussichtlich stabile Entwicklung des Unternehmens in Zeiten der Pandemie. Die APA erfüllt ihren genossenschaftlichen Grundauftrag für die Medien und Institutionen des Landes angesichts der extrem hohen Anforderungen und Belastungen während der Coronakrise sowohl auf redaktioneller als auch auf technologischer Ebene sehr zufrieden stellend. Als nationale unabhängige Nachrichtenagentur agieren wir als eingespielte Einsatzorganisation und garantieren einen verlässlichen Nachrichtenstrom und stabile IT-Systeme rund um die Uhr.“ APA-Vorstandsvorsitzender Hermann Petz und Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Wrabetz bezeichneten die APA-Gruppe als „nationales Infrastrukturunternehmen für Nachrichten und Medien-Technologie und als führenden Dienstleister Österreichs für Kommunikationsprofis. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen der APA-Gruppe für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2019 und für ihren außerordentlich hohen und wichtigen Einsatz während der Coronakrise.“ Mandatsverlängerungen in Vorstand und Aufsichtsrat der Austria Presse Agentur In der Generalversammlung wurden die Mandate von Herbert Achleitner (Oberösterreichische Nachrichten), Wolfgang Fellner (Österreich), Martin Hagenstein (Salzburger Nachrichten), Hubert Patterer (Kleine Zeitung) und Brigitte Wolf (ORF) für weitere drei Jahre im Vorstand bestätigt. Thomas Kralinger (Kurier), Wolfgang Eder (Oberösterreichisches Volksblatt) und Wolfgang Zekert (Österreich) behalten für weitere drei Jahre ihre Mandate im APA-Aufsichtsrat. Thomas Kralinger wurde einstimmig für weitere drei Jahre zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats der APA eG wiedergewählt. Das Präsidium des Aufsichtsrats setzt sich damit weiterhin wie folgt zusammen: Alexander Wrabetz (ORF) als Vorsitzender und Thomas Kralinger (Kurier) sowie Markus Mair (Styria) als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats. Das Präsidium des Vorstands bilden Hermann Petz (Tiroler Tageszeitung) als Vorsitzender und Thomas Prantner (ORF) und Eugen A. Russ (Vorarlberger Nachrichten) als stellvertretende Vorsitzende des Vorstands und Clemens Pig (APA) als geschäftsführender Vorstand und Vorsitzender der APA-Geschäftsführung. Aktuelle Lage im Pandemiejahr 2020 Für das Geschäftsjahr 2020 wird aus aktueller Sicht eine stabile Entwicklung der APA mit einem ausgeglichenen Ergebnis erwartet, eine Gesamtprognose für das restliche Jahr ist derzeit nicht möglich. Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde der Schwerpunkt auf digitale Produktentwicklung weiter verstärkt: Digitale Pressekonferenzen im APA-Pressezentrum, Live-Blogs der APA-Redaktion zu Corona, neue E-Paper-Angebote im digitalen Austria Kiosk, digitale Angebote des APA-Campus durch Webinare sowie der neue APA-Faktencheck zur Verifikation von Inhalten, insbesondere aus dem digitalen Raum. APA – Austria Presse Agentur Die APA – Austria Presse Agentur ist die nationale Nachrichtenagentur und der führende Informationsdienstleister Österreichs. Sie befindet sich im Eigentum österreichischer Tageszeitungen und des ORF. Die APA-Gruppe setzt sich aus der genossenschaftlich organisierten Nachrichtenagentur und drei hundertprozentigen Tochterunternehmen zusammen und ist in den Geschäftsfeldern Nachrichtenagentur, Bildagentur, Informationsmanagement und Informationstechnologie tätig. Die APA-Redaktionen sorgen für Echtzeit-Nachrichtendienste in Wort, Bild, Grafik, Audio und Video, die Tochterunternehmen bieten Verbreitungs-, Recherche- und Wissensmanagement-Dienste sowie Informationstechnologie-Lösungen. ...